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Impulskontrolle lernen

Haben Sie sich schon einmal gewünscht, Ihre Impulse besser kontrollieren zu können? Auch wenn es nicht so scheint, ist dieser Wunsch recht weit verbreitet. Viele Menschen hätten gerne mehr Kontrolle über ihre Handlungen. Es gibt Momente, in denen man sich von Emotionen überwältigt fühlt und impulsiv handelt (Al-Hammouri et al., 2021) . Bei manchen ist es der unwiderstehliche Drang, eine Leckerei zu verzehren (Mobbs et al., 2010). Bei anderen ein plötzlicher Ausbruch von Wut in einem Streit. Vielleicht erleben Sie sogar ähnliche Situationen in ihrem eigenen Leben. Doch was, wenn Sie lernen könnten, diese Impulse zu kontrollieren? Was, wenn es Ihnen dadurch möglich wäre, bewusstere und gesündere Entscheidungen zu treffen? Dieser Artikel dreht sich speziell um das Erlernen von Impulskontrolle bei Erwachsenen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre Impulse besser steuern können. Denn Impulskontrolle ist eine Verhaltensweise, die gelernt werden kann (Peckham & Johnson, 2018)..

Warum sollte man Impulskontrolle lernen?

Eine Frage die viele beschäftigt: Warum sollte man überhaupt die Impulskontrolle lernen?

Wenn Sie selbst Schwierigkeiten haben, Ihre Impulse zu kontrollieren, haben Sie es sicherlich schon am eigenen Leib gemerkt: – Impulsgesteuerte Handlungen können zu Problemen führen (Odlaug & Grant, 2010). – Sowohl in persönlichen Beziehungen als auch in beruflichen Situationen. Hier ein Beispiel: Egal, ob es ein gemeiner Kommentar von einer Arbeitskollegin oder eine Diskussion mit Ihrem Partner ist. Sie reagieren zu schnell, ohne zu überlegen. Und schon haben Sie etwas geantwortet, das Sie später bereuen. Die möglichen Konsequenzen liegen auf der Hand. Im schlimmsten Fall können Ihre unüberlegten Handlungen sogar Ihre Beziehung oder Karriere beeinträchtigen.

Außerdem sollten Sie sich folgende Frage stellen: Sagen wir mal, Sie würden sich vor jeder Handlung einen Moment Zeit lassen, um nachzudenken. Wieviel besser würden Sie sich dann fühlen? Wie viel mehr Kontrolle hätten Sie dann über sich und Ihre Umstände? Und zusätzlich würden Sie jedes Mal, wenn Sie eines dieser Ziele erreichen, an Ihre klugen Entscheidungen denken und wären stolz auf sich. Mit der Zeit würden Sie selbstbewusster werden. Die allgemeine Lebensqualität und Ihr Selbstwert (Loney, 1974) würde zunehmen, weil Sie beginnen würden, sich selbst und andere Menschen besser zu verstehen.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit guter Impulskontrolle bzw. Selbstkontrolle weniger anfällig für psychische Störungen sind (Tangney et al., 2008). Dazu gehören zum Beispiel Angst (Cheung & Ng, 2019), Stress (Oaten & Cheng, 2010) und Depressionen (Fuchs & Rehm, 1977). Sie sind ebenfalls in der Lage, besser mit schwierigen Emotionen und Lebensumständen umzugehen.

Erfahren Sie mehr zum Thema im Wut-Coaches Podcast!

Wie kann man Impulskontrolle lernen?

Die gute Nachricht für Sie ist: Impulskontrolle ist trainierbar (Peckham & Johnson, 2018). Im Folgenden finden Sie verschiedene Methoden und Ansätze, die Ihnen dabei helfen können:

Übungen

Mit verschiedenen Übungen kann man lernen seine Impulse zu kontrollieren

Es gibt eine Reihe von Übungen, die genau auf Ihr Problem abzielen: Die Impulskontrolle bei Menschen zu verbessern. Beispielsweise kann Ihnen Achtsamkeit dabei helfen, Ihre Reaktionen auf Gedanken und Gefühle besser zu kontrollieren. Achtsamkeitsübungen sorgen dafür, dass Sie sensibler mit sich selbst umgehen können. Zu diesen Übungen gehören beispielsweise bestimmte Meditationen. Auch wenn es abstrakt klingt, können Ihnen bestimmte Meditationen (Kozasa et al., 2012) oder Yoga (Kerekes et al., 2017) gezielt dabei helfen, Ihre Umgebung und Ihren Körper bewusster wahrzunehmen. Dadurch können Sie die Reize um sich herum besser erkennen und einordnen.

Therapie

Mit einer Therapie lernen Sie mit professioneller Unterstützung die Impulskontrolle

Wenn Sie sich durch Ihre Impulsivität stark eingeschränkt fühlen, kann es durchaus eine Option sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Therapiemaßnahmen werden zur Behandlung von Impulskontrollstörungen angeordnet. Effektiv ist dabei die kognitive Verhaltenstherapie (Hodgins & Peden, 2008). Diese beschäftigt sich damit, Gedanken und Verhaltensmuster zu erkennen und zu ändern. Diese Fähigkeit ermöglicht es vielen Patienten, immer mehr Einfluss auf die eigenen Handlungen zu nehmen und somit die Impulskontrolle zu meistern.

Sport und positive Gewohnheiten

Sport sorgt für eine bessere Selbstkontrolle, die Ausgangsbasis für eine gute Impulskontrolle

Um Ihre eigenen Impulse zu kontrollieren, ist Selbstkontrolle gefragt. Durch regelmäßigen Sport können Sie diese Eigenschaften stärken (Shachar et al., 2016). Die Überwindung, immer wieder etwas Anstrengendes zu tun, stärkt zudem Ihr Selbstbewusstsein. Auch andere gesunde Gewohnheiten können zu einer besseren Impulskontrolle beitragen. Eine gesunde Ernährung (Verplanken et al., 2003), guter Schlaf (Ireland & Culpin, 2006) und Stressreduktion sorgen auf Dauer für mehr Gelassenheit.

Das Thema Wut & Impulsivität in den Medien
Medienberichte

Impulskontrolle lernen

Haben Sie sich schon einmal gewünscht, Ihre Impulse besser kontrollieren zu können? Auch wenn es nicht so scheint, ist dieser Wunsch recht weit verbreitet. Viele Menschen hätten gerne mehr Kontrolle über ihre Handlungen. Es gibt Momente, in denen man sich von Emotionen überwältigt fühlt und impulsiv handelt (Al-Hammouri et al., 2021) . Bei manchen ist es der unwiderstehliche Drang, eine Leckerei zu verzehren (Mobbs et al., 2010). Bei anderen ein plötzlicher Ausbruch von Wut in einem Streit. Vielleicht erleben Sie sogar ähnliche Situationen in ihrem eigenen Leben. Doch was, wenn Sie lernen könnten, diese Impulse zu kontrollieren? Was, wenn es Ihnen dadurch möglich wäre, bewusstere und gesündere Entscheidungen zu treffen? Dieser Artikel dreht sich speziell um das Erlernen von Impulskontrolle bei Erwachsenen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre Impulse besser steuern können. Denn Impulskontrolle ist eine Verhaltensweise, die gelernt werden kann (Peckham & Johnson, 2018)..

Warum sollte man Impulskontrolle lernen?

Eine Frage die viele beschäftigt: Warum sollte man überhaupt die Impulskontrolle lernen?

Wenn Sie selbst Schwierigkeiten haben, Ihre Impulse zu kontrollieren, haben Sie es sicherlich schon am eigenen Leib gemerkt: – Impulsgesteuerte Handlungen können zu Problemen führen (Odlaug & Grant, 2010). – Sowohl in persönlichen Beziehungen als auch in beruflichen Situationen. Hier ein Beispiel: Egal, ob es ein gemeiner Kommentar von einer Arbeitskollegin oder eine Diskussion mit Ihrem Partner ist. Sie reagieren zu schnell, ohne zu überlegen. Und schon haben Sie etwas geantwortet, das Sie später bereuen. Die möglichen Konsequenzen liegen auf der Hand. Im schlimmsten Fall können Ihre unüberlegten Handlungen sogar Ihre Beziehung oder Karriere beeinträchtigen.

Außerdem sollten Sie sich folgende Frage stellen: Sagen wir mal, Sie würden sich vor jeder Handlung einen Moment Zeit lassen, um nachzudenken. Wieviel besser würden Sie sich dann fühlen? Wie viel mehr Kontrolle hätten Sie dann über sich und Ihre Umstände? Und zusätzlich würden Sie jedes Mal, wenn Sie eines dieser Ziele erreichen, an Ihre klugen Entscheidungen denken und wären stolz auf sich. Mit der Zeit würden Sie selbstbewusster werden. Die allgemeine Lebensqualität und Ihr Selbstwert (Loney, 1974) würde zunehmen, weil Sie beginnen würden, sich selbst und andere Menschen besser zu verstehen.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit guter Impulskontrolle bzw. Selbstkontrolle weniger anfällig für psychische Störungen sind (Tangney et al., 2008). Dazu gehören zum Beispiel Angst (Cheung & Ng, 2019), Stress (Oaten & Cheng, 2010) und Depressionen (Fuchs & Rehm, 1977). Sie sind ebenfalls in der Lage, besser mit schwierigen Emotionen und Lebensumständen umzugehen.

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Wie kann man Impulskontrolle lernen?

Die gute Nachricht für Sie ist: Impulskontrolle ist trainierbar (Peckham & Johnson, 2018). Im Folgenden finden Sie verschiedene Methoden und Ansätze, die Ihnen dabei helfen können:

Übungen

Mit verschiedenen Übungen kann man lernen seine Impulse zu kontrollieren

Es gibt eine Reihe von Übungen, die genau auf Ihr Problem abzielen: Die Impulskontrolle bei Menschen zu verbessern. Beispielsweise kann Ihnen Achtsamkeit dabei helfen, Ihre Reaktionen auf Gedanken und Gefühle besser zu kontrollieren. Achtsamkeitsübungen sorgen dafür, dass Sie sensibler mit sich selbst umgehen können. Zu diesen Übungen gehören beispielsweise bestimmte Meditationen. Auch wenn es abstrakt klingt, können Ihnen bestimmte Meditationen (Kozasa et al., 2012) oder Yoga (Kerekes et al., 2017) gezielt dabei helfen, Ihre Umgebung und Ihren Körper bewusster wahrzunehmen. Dadurch können Sie die Reize um sich herum besser erkennen und einordnen.

Therapie

Mit einer Therapie lernen Sie mit professioneller Unterstützung die Impulskontrolle

Wenn Sie sich durch Ihre Impulsivität stark eingeschränkt fühlen, kann es durchaus eine Option sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Therapiemaßnahmen werden zur Behandlung von Impulskontrollstörungen angeordnet. Effektiv ist dabei die kognitive Verhaltenstherapie (Hodgins & Peden, 2008). Diese beschäftigt sich damit, Gedanken und Verhaltensmuster zu erkennen und zu ändern. Diese Fähigkeit ermöglicht es vielen Patienten, immer mehr Einfluss auf die eigenen Handlungen zu nehmen und somit die Impulskontrolle zu meistern.

Sport und positive Gewohnheiten

Sport sorgt für eine bessere Selbstkontrolle, die Ausgangsbasis für eine gute Impulskontrolle

Um Ihre eigenen Impulse zu kontrollieren, ist Selbstkontrolle gefragt. Durch regelmäßigen Sport können Sie diese Eigenschaften stärken (Shachar et al., 2016). Die Überwindung, immer wieder etwas Anstrengendes zu tun, stärkt zudem Ihr Selbstbewusstsein. Auch andere gesunde Gewohnheiten können zu einer besseren Impulskontrolle beitragen. Eine gesunde Ernährung (Verplanken et al., 2003), guter Schlaf (Ireland & Culpin, 2006) und Stressreduktion sorgen auf Dauer für mehr Gelassenheit.

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Über die Autoren
Katrin Hoster

Katrin Hoster ist zertifizierte NLPlerin, Headcoach und einer der beiden Gründer der Wut Coaches. Als erfahrener Coach im Bereich Aggressionsbewältigung hat sie sich seit 2018 voll und ganz auf das Thema Wut und Aggression spezialisiert und kann auf einen großen Erfahrungsschatz mit mehreren 1000 Wut- und Aggressionsklienten zurück blicken.

Ferdinand Kirchhof

Ferdinand Kirchhof ist Psychologe (M.Sc.). Er arbeitet bei den Wut Coaches als psychologischer und wissenschaftlicher Berater und seine Expertise fließt sowohl in unser Coaching als auch in unsere Veröffentlichungen. Er ist der Co-Autor dieses Artikels, zusammen mit Katrin Hoster als Autorin.

Kerstin Bickert

Kerstin Bickert ist Psychologin (B.Sc.) und Sozialpädagogin (B.A.). Sie arbeitet bei den Wut Coaches als psychologische und wissenschaftliche Beraterin und ihre Expertise fließt sowohl in unser Coaching als auch in unsere Veröffentlichungen. Sie ist die Autorin dieses Artikels, zusammen mit Katrin Hoster als Co-Autorin.

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